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In 2019 war wieder viel geboten. Höhepunkt war natürlich unsere Segnung des neues Fahrzeugs, im September. Wie immer können wir stolz auf alle Mitglieder sein und Danke sagen, dass sie auch diese Aufgabe wie immer mit Bravour meisterten. Wie jedes Jahr besuchten natürlich auch der heilige Nikolaus und sein Knecht Ruprecht unsere gemütliche Runde. Auch diesmal hatte er so manch amüsante Schandtat unserer Kameraden dabei, die wieder mit ein paar Rutenhieben bestraft werden mussten.

 
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Das Nikolausgedicht

Von drauß´ vom Walde komm ich her;

ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr!

Hoch am Himmel droben sah ich die Sternlein blitzen:

Griaß Eich, Frauen und Manner vo da Eringer Spritz´n.

Von drauß´ vom Walde komm ich her;

ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr!

Hoch am Himmel droben sah ich die Sternlein blitzen:

Griaß Eich, Frauen und Manner vo da Eringer Spritz´n.

I lass mir a heuer ned nehma

und bin gern zu Eich wieder kemma.

Seid´s wieder fleißig gwe´n des ganze Jahr

sowas find der Nikolaus wunderbar.

Aber auch so einige Schandtaten habe ich vernommen,

deshalb habe ich auch den Krampus mitgenommen.

Nun sprecht, wie ich´s hier drinnen find:

Sind´s gute Kind, sind´s böse Kind? 

Da Andi Preislbeer vom Feuerwehrhaus da Wirt,

der war letztes Jahr ganz schee verwirrt,

er füllt recht gern des alte Feuerwehrhörndl auf,

doch was da passiert is, da passt’s iatz auf:

An Andi wird ganz übel und eahm überkimmt da koide Graus,

vom Hörndl kemman oide, gammlige, exotische Früchte raus!

D´Julia hods darauf aa a bisserl ghom,

i glaub de Ripperl warn da fast scho wieder herom. 

Wenn da Vorstand kriagt a neies Kind,

kemman de Kameraden natürlich g‘schwind,

se blei’bn dann wias so geht,

in d’Nacht no bis ganz spät.

Doch in da nächsten Fruah

sagt da Kommandant zu seim Bua:

Steh auf du muasst in d‘ Arbat geh’n

dahoam bleib’n waar zwar schön.

Er selba mag’s da ned so fett,

und legt sich wieda in sei Bett.

Doch koana nimmt‘s dem andern krumm,

weil beide sind ja doch ned ganz dumm,

Denn es schmusen de zwoa Blädl,

beim Straßenfest mit dem gleichen Mädl. 

Da Maibaum is sche langsam nimma Eia Ding,

den ham’s scho wieda g’stoin aba wohin?

Da Feldhas’n-Funk vo Kirchham had se dann g’melldd,

und den Baam aa wieda geziert bereitgestellt.

Doch nach’m Aufstell’n war des allascheena,

da ham de Diebe einfach nimma kenna. 

Feuerwehrfeste sind recht schön,

weil oft lustige Anekdoten g´sche´n.

In Tann hattet Ihr eine Fahnenbraut,

die sich Euch mit nach Hause zu nehmen getraut.

Es gab zu Essen und zu Trinken ziemlich viel,

für die Braut war das Bett recht schnell das Ziel.

Die Mutter wollte diesem Elend trotzen,

und musste in die Schüssel des Wurstsalats kotzen;

der Vater hat sich dann zu ihr ins Bett gesellt,

und Ihr wart im fremden Haus auf Euch allein gestellt. 

Mitte Juli stand Euer Ausflug auf dem Programm:

Zwei Tage - trotzdem kam ein Bus voll z´samm.

Vom Bürgermeister persönlich chauffiert

wurde diesmal das Frankenland inspiziert.

Feuerwehrschule und Residenz, das musste sein

und natürlich das ein oder andere Gläschen Frankenwein.

Es war ein toller Ausflug mit viel Einkehrschwung,

laut Kommandant: "Wieder a scheene Veranstaltung!"

Da kloa Buchde, des Kommandanten Spross

sitzt nach de Volksfeste gern auf am hohen Ross.

De Polizei hätte eahm nix zu sagen,

und so will er a paar Scherze wagen.

De Polizisten wern scho a Gaudi versteh, auf dera Welt,

Nein! - Des kost eahm iatz sein ganzes Weihnachtsgeld! 

Ende September war vom HLF die kirchliche Segnung,

nach der Kirche folgte ein Fest mit viel Schwung.

Mit vereinten Kräften hat man das Fest gemeistert,

ich muss schon sagen, nicht nur ich war begeistert.

Eure Fahrzeugweihe war eine tolle Sache,

da gab´s auch Vorfälle, über die ich heute noch lache: 

Euer Jugendwart der Flo, der Sperk,

der hatte schon ein saubers G´werk.

Er wollte bald zu seinen Lieben nach Hause geh’n,

da fiel ihm auf und er blieb noch einmal steh’n:

Ich hab mein Kappe ja vergessen, was sagt da die Marie,

ich muss zurück, denn ohne Kappe heim, dass geht gar nie!

Also zurück, noch was getrunken und auf eigenen Füßen,

hat er als letzter das Feuerwehrhaus zusperren müssen.

Doch das schönste an der ganzen G‘schicht ist,

dass er das Kappe trotzdem wieder vergisst.  

Bei dem Fest vertreten war auch voller Glanz,

Euer Ehrenvorstand, da Winkler Franz.

Mit Bier und Schnaps duad er des neue Auto abeschwoam

spät abends sogt er dann zum Schache: I mog iatz hoam!

Doch der Weg führt ned direkt noch Eglsee,

in Scheiblhub wird noch ei´kehrt, des wär scho schee.

Auf einmal lässt der Franz des volle Bier dann stehen, - Autsch!

Er legt sich lieber zu da Heidi auf die Couch!

Oa Gschicht muaß i zu dem Fest nu bringa,

da Fabe duad ja normal nur Radler dringa.

Beim Fest hod er sich eher Bier und Schnaps angenommen

und so hat das Schicksal seinen Lauf genommen.

Als Marketenderin war beim Fest im Einsatz,

die Braun Stephi, an Fabe sei Schatz.

Des Schnaps verkaufen ist ned leicht,

weshalb sie mitm Fabe bald nachhause schleicht.

Da Fabe bringt die Stephi schnell ins Bett,

und geht dann wieder aufs Fest - is er ned nett?

Der Weg zum Zelt wär eigentlich wohl bekannt,

doch der Fabe is Richtung 12er g´rannt.

Von einem älteren Herrn auf den richtigen Weg gebracht,

blieb er dann dort bis zur finsteren Nacht.

De Woch´ drauf wollten de 2 am Vorstand s´Weisert bringa,

der richt dafür natürlich a Essen und was zum Dringa;

Fabe und Stephi ham jedoch ganz vermessen,

im Rausch den Termin glatt vergessen! 

Viele Einsätze haben Euch heuer schon gefordert

und so wurdet ihr oft zu Bränden und Unfällen beordert.

Kleinere Einsätze und nicht so Schöne waren auch dabei,

an mehreren Tagen waren es sogar zwei!

Geübt habt ihr heuer auch wieder fleißig,

mal waren fünf Leute da, mal dreißig. 

Loben möchte ich auch die Damen,

die zum Arbeiten immer so fleißig kamen.

Ohne Euch könntns von den Festen bloß träumen

wenn ihr ned warts, zum Backen, Verkaufen, und zamaräumen.

Danke aa, dass ihr den Männern die Freiheit gebts,

mit denen ihr sonst zusammenlebts.

Es is ja aa zum Wohle der Allgemeinheit,

wenn sie gerüstet san, falls was feit.

Zum Schluss noch zur Jugend in dieser Rund´n,

da gibt’s recht fleißige, aber auch sehr faule Kund´n.

San Prüfungen und Wissensteste

da lernts ihr zwar das Allerbeste,

doch bei den normalen Übungen im Jahr

san oft nur 3 oder 4 da!

Nächstes Jahr müsst ihr wieder fleißiger in die Übungen geh´n,

Kraumpus, i glaub´ bei denen derfst nu eine Runde drehn.

--- Aber Kramperl, dua ned zu stark toben,

für die Fahrzeugweihe muss ich auch die Jugend loben.

Tapfer habt ihr Euren Mann gestanden,

und konntet so wieder Pluspunkte landen. 

Iatz bin i dann aber wieder staad,

denn die Ripperl stehen schon parat.

Fürn Rest vom Advent wünsch i Euch nur des Best´

und a wunderschönes Weihnachtsfest.

Deats Euere Vorständ´ und Kommandanten unterstützen,

so könnts ihr der Eringer Bevölkerung am Besten nützen.

Haltet fest zusammen mit Eurer ganzen Schar

Pfüad Gott, wir sehen uns wieder im nächsten Jahr.