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    Jugendfeuerwehr   In 2018 ist wieder so einiges passiert. Highlight war natürlich unser neues Fahrzeug, welches allerdings auch viel Arbeit und Übungsfleiß forderte. Aber wie immer können wir stolz auf alle Mitglieder sein und Danke sagen, dass sie auch diese Aufgabe wie immer mit Bravour meisterten. Wie jedes Jahr besuchten natürlich auch der heilige Nikolaus und sein Knecht Ruprecht unsere gemütliche Runde. Auch diesmal hatte er so manch anmüsante Schandtat unserer Kameraden dabei, die wieder mit ein paar Rutenhieben bestraft werden mussten.  
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Das Nikolausgedicht

Von drauß´ vom Walde komm ich her;

ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr!

Hoch am Himmel droben sah ich die Sternlein blitzen:

Griaß Eich, Frauen und Manner vo da Eringer Spritz´n.

I lass mir a heuer ned nehma

und bin gern zu Eich wieder kemma.

Seid´s wieder fleißig gwe´n des ganze Jahr

sowas find der Nikolaus wunderbar.

Dennoch ham mia meine Engerl einiges bericht´;

Obacht, iatz folgt mei Strafgericht!

Nach meinem letzten Besuch war es noch nicht gleich vorbei,

da versuchte sich Euer Kommandant noch an der Zauberei.

Zu vorgerückter Stunde führte er Euch einen alten Trick
     noch vor:

Er steckte was in den Hosensack und holte es wieder aus
     dem Hosentor.

Dazu müsst Ihr noch wissen,

sein Hosensack war nämlich z’rissen.

 Der Tom, der hat schon so manchen Schlager g´liefert,

und so hat er einer Übung beim Perseis Reini entgegen g´fiebert.

Die Übung war gut, der Reini hat sich mit einer Brotzeit bedankt,

doch für den Buchde hat das noch nicht gelangt,

er kehrte noch ziemlich beim Eckinger ein,

ein guter Rat: Tom, lass so was künftig sein.

Die Beine wurden auf einmal so schwer,

heimgehen ging ganz einfach nicht mehr.

Da kam ihm die Idee: Wir haben ja in der Nähe das neue
     Feuerwehrhaus,

da Ruh ich mich in der Umkleide am Boden auf meiner
     Einsatzkleidung aus.

Doch was der Alte kann, denkt sich der Junge, das kann
     ich auch,

und so fordert der Philipp den Fofo zum Weißbierduell heraus.

Nach neun Halben in diesem Säufertest,

stand der Fofo dann als Sieger fest.

Denn der Philli sagt: Ich bin jetzt satt!

Und speibt kurz darauf ins Unikat.

Der Kurtl musste putzen, das war nicht nett,

denn die Sylvia war schon lang im Bett.

 Der Aigner Hans, der Kommandant Nummer zwei,

machte Bekanntschaft mit der Polizei.

Er wurde von selbiger in Simbach am ALDI-Parkplatz kontrolliert,

dabei wurde die Ladungssicherung seines Baustellenautos
     moniert.

Das hat den Hans so sehr geärgaat,

dass er den alten Karr´n gleich hergab.

Er hat sich daraufhin einen neuen beschafft,

in der Hoffnung, dass es mit diesem besser klappt.

Beim Maibaum aufstellen hat er sich plagt,

und voller Anstrengung dann auch noch g´sagt:

Ich kann die großen Schwaiberl nicht mehr heben,

ihr müsst mir einfach kleinere geben! 

Euer Ausflug führte Euch heuer in die Tschechei,

bloß der Maxl war diesmal nicht dabei.

Der Vorstand war schon aufgeregt und ganz empört,

denn der Maxl hat weder Anruf noch Türglocke gehört.

War etwa der jüngste Sproß vom Sperk Klaus,

an diesem Tag überhaupt gar nicht zu Haus?

War er vielleicht in Altheim, ohne Visa -

und suchte eine Wohnung für sich und d´Lisa?

Der Falk Michi hat das besser g´macht,

er hatte zwar auch eine schwere Nacht.

Er stieg in den Bus noch pünktlich ein,

schlief jedoch auf der Hinfahrt schon ein.

Bei der Schifffahrt auf dem Moldaustausee war er wieder frisch,

und setzte sich mit einem Schwarm Chinesen-Frauen an einen
     Tisch,

Diese kauften sich Matrosen-T-Shirts, es war eine Schau,

der Michi auch, seitdem heißt er nur noch "Käpt’n Blau".

 Busfahrer war Euer erster Bürgermeister,

Wagmann Hans oder Wage, so heißt er.

Der hat sich in Krumau mit einem Kollegen ausgetauscht

und scheinbar hat er recht gut zu gelauscht,

als ihm dieser berichtet von einer Behinderung,

doch da brauchst Du keine Umleitung,

denn eine der drei Ampeln die ist schlecht,

die bleibt auf Rot, sie will nicht mehr so recht.

Mit diesen Worten in den Ohren, den frommen,

hat der Wage die kürzeste Strecke in Angriff genommen.

Die erste Ampel stand gleich auf Rot,

das war für´n Hans schon das Gebot:

Das muss die kaputte Ampel sein,

da fahren wir in die Baustelle gleich rein.

Zum großen Glück ist nichts passiert,

die nächste wär´s gewesen; ausgeschmiert.

 Euer Feuerwehrhaus ist schon gut platziert,

beim Kirta wurde es als Partyburg umfunktioniert.

Ob Nachtlager für´n Kommandanten oder Patytempel,

dieses Haus hat schon einen besonderen Stempel.

Da werden so manche Spiele ausgetragen,

der Maxl hätte fast den ganzen Nagelstock zerschlagen.

Apropos Maxl wiederum der kleine vom Sperk,

der legt auf´s Essen ein großes Augenmerk.

Beim Weitl Theo seid Ihr zusammengesessen,

und habt ein Bratl aus der Rein gegessen.

Den Bauch voll und satt sprach der Wicht:

"Ich muss jetzt fahren, ich brauch noch ein Rotlicht!"

Wer jetzt glaubt er ließ sich von Damen verzücken,

nein, er brauchte das Licht für seinen wehen Rücken.

Feiern mögt Ihr gern, das könnt Ihr besonders gut,

trotz mancher Pannen verliert Ihr auch nicht den Mut.

Bei den diesjährigen Fahnenweihen wart Ihr gut drauf,

doch in Triftern nahm das Unheil seinen Lauf.

Ihr habt den Falk Miche als Platzhalter aufgestellt,

in der Hoffnung dass er für Euch ein Bier bestellt.

Ihr kamt abgekämpft zurück und freutet Euch auf´s Bier,

doch der Miche sagte: "Nein, nein, das gehört mir!"

Er hatte für Euch gar keines bestellt,

weil es ihm noch an der Erfahrung fehlt.

Der Tag ist noch dahingereift,

und die Geschichte noch ausgeschweift.

Der Preiselbeer sagte: "Gebt´s jetzt a Ruah,

mia saufan aus da Eichinger Sandra Ihr´m Schuah!"

Ein neues Fahrzeug habt ihr heuer bekommen,

auch das hat der Nikolaus vernommen.

Genannt wird das Auto HLF,

und ihr beherrscht es schon aus dem Effeff!

Fleißig habt ihr mit dem neuen Gerät geprobt,

dafür werdet ihr nun alle von mir gelobt.

Die Jugendfeuerwehr sei auch noch genannt,

mitm Sperk Flo sind sie bei den Übungen beinand.

Abzeichen habt ihr heuer wieder abgelegt - international

ich muss schon sagen: Echt phänomenal!

Im Sommer seids ihr heuer wieder ins Zeltlager g´fahrn,

dabei wurde dem Einen oder Anderen Angst und Bang.

A ganzes Wochenende hält der Akku vom Handy doch nie,

wia kriagn ma iatz dieses Problem bloß hi?

Eure Eltern mussten dann noch schnell ins G´schäft laufa

und für Eich alle noch a PowerBank kaufa.

Euren Chef habt ihr heuer in den Hafen der Ehe geleitet
und ihm damit eine große Freude bereitet.

Im Spalier stellt´s ihr Euch vor die Kirche hi

bei der Hochzeit vom Flo und seiner Marie.

Deats Eich weiter guat versteh,

sowas find da Nikolaus echt schee.

Bsuacht´s die Übungen weiter frisch und munter,

dann schicke ich Euch bald das Christkind herunter.

Iatz bin i dann aber wieder staad,

denn die Ripperl stehen schon parat.

Fürn Rest vom Advent wünsch i Euch nur des Best´

und a wunderschönes Weihnachtsfest.

Deats Euere Vorständ´ und Kommandanten unterstützen,

so könnts ihr der Eringer Bevölkerung am Besten nützen.

Haltet fest zusammen mit Eurer ganzen Schar

Pfüad Gott, wir sehen uns wieder im nächsten Jahr.