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Ende September 2018 erhielt die örtliche Feuerwehr ein neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug

(HLF 20). Nun erfolgte die feierliche Segnung im Rahmen eines Festgottesdienstes an der Dorflinde.

Zuvor konnten 21 Gastfeuerwehren und sieben Vereinsabordnungen aus dem Ort sowie zahlreiche

Ehrengäste und Bürger vor dem Feuerwehrhaus empfangen werden. Insgesamt fanden sich rund

500 Gäste ein. Nach einem Weißwurstfrühstück im Zelt formierte sich ein langer Festzug entlang der

Bahnhofstraße in Richtung Passauer Straße bis zum Kreisverkehr. Der Gegenzug führte um den

Schlossring herum zur Dorflinde. Hier fand der Gottesdienst statt, den Pfarrer Peter Kieweg mit

Ruhestandspfarrer Georg Ebertseder zelebrierte.

Nach der symbolischen Fahrzeugschlüsselübergabe von Fabian Feicht in Vertretung der Firma

Rosenbauer an Bürgermeister Hans Wagmann, ging Letzterer in seinen Grußworten auf den Ablauf

der Beschaffung ein.

Bereits im Februar 2017 wurde der Antrag durch die Feuerwehr auf Ersatzbeschaffung für das 33

Jahre alte TLF 16 gestellt. Ende September ging die Vergabe des Fahrgestells und des Aufbaus an

die Firma Rosenbauer sowie die Beladung an die Firma Ziegler zum Gesamtpreis von rund 340000

Euro. Gefördert wurde die Anschaffung durch den Freistaat mit 125 000 Euro. "Die Gemeinde Ering

beteiligte sich mit rund 214000 Euro", erklärte Wagmann. Das Fahrzeug hat Platz für neun

Einsatzkräfte, einen 2400 Liter Löschwassertank, 120 Liter Schaummittel, vier Atemschutzgeräte,

einen hydraulischen Rettungssatz bestehend aus Spreizer, Rettungsschere und Rettungszylinder

sowie Hebekissen, Verkehrswarneinrichtung, Lichtmast und viele weitere feuerwehrtechnische

Geräte.

Im Anschluss konnte Kommandant Thomas Buchner den Schlüssel aus den Händen Wagmanns in

Empfang nehmen.

"Nach dem Bau des Feuerwehrhauses vor drei Jahren ist die jetzige Ersatzbeschaffung ein Traum für

jeden Feuerwehrmann. Gerade im Hinblick auf den Bau der A94 und das steigende

Verkehrsaufkommen sowie aufgrund der Fertigstellung der A94 in Oberbayern, fiel die Wahl auf ein

sogenanntes HLF 20. Mittlerweile gab es damit 25 Einsätze", erläuterte Kommandant Buchner.

Ein Grußwort sprach Kreisbrandrat René Lippeck. "Mit diesem HLF 20 seid ihr für die künftigen

Einsätze und Aufgaben wieder optimal ausgestattet", sagte er und überreichte als Geschenk eine

Christophorusplakette, die nach der Predigt zusammen mit dem neuen Vereinstaferl der

Feuerwehr gesegnet wurden.

Als großen und wichtigen Tag für die Eringer Feuerwehr bezeichnete MdL Martin Wagle die

Segnung. "Die Aktiven der Feuerwehr Ering sind ein wichtiges Glied der Sicherheitskette in unserer

Region und tragen dazu bei, dass die Bürger sich auf ein stabiles Netz der Sicherheit verlassen

können." Bereits zuvor dankte Landrat Michael Fahmüller den Aktiven für ihren Dienst an der

Gesellschaft. "Die Feuerwehr Ering beweist ihre Leistungsfähigkeit mit jedem Einsatz aufs Neue, das

war auch bei der Flutkatastrophe von großer Bedeutung."

Abschließend dankte Feuerwehrvorsitzender Gerold Bauer der Gemeinde, die nach dem Bau des

Gerätehauses nun auch die Mittel für das nächste große Projekt zur Verfügung gestellt hatte. Lob

gab es für all jene, die zum Gelingen des Festaktes beigetragen hatten.

Nachdem die Trachtenmusikkapelle aus Mining die Feuerwehrhymne ertönen ließ, erfolgte der

Rückmarsch zum Festzelt. Angeführt wurde der lange Zug aus Ehrengästen und

Vereinsabordnungen durch das neue Feuerwehrfahrzeug. Laut wurde es kurz darauf am

Gerätehaus. Hier nahmen Mitglieder der königlich-priv. Feuerschützengesellschaft Ering Aufstellung

und feuerten Salutschüsse mit ihren Handböllern zur Feier des Tages ab. Nachmittags konnte das

neue Fahrzeug von der Bevölkerung in Augenschein genommen werden.

Weitere Gäste der Einweihungsfeier waren neben den bereits Genannten: MdB Max Straubinger,

der gesamte Eringer Gemeinderat, die beiden Altbürgermeister Karl Schacherbauer und Josef

Neun, Ehrenkreisbrandrat Hans Prex, die Kreisbrandmeister Gerold Bauer sen., Karl Kaiser und

Manfred Deser, Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Johann Treiblmaier aus dem

Feuerwehrbezirk Braunau sowie die beiden Ehrenvorstände Otto Wagmann und Franz Winkler.

 

Quelle: www.pnp.de

 
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