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"Das vergangene Wochenende wird in die Geschichte der Eringer Feuerwehr eingehen. Nachdem zunächst am Freitagabend offiziell im Beisein vieler geladener Ehrengäste das neue Feuerwehrhaus durch Pfarrer Peter Kieweg eingeweiht wurde, standen am Sonntag die Bürger der Gemeinde beim "Tag der offenen Tür" im Mittelpunkt des Geschehens.
Nach gut einem Jahr Bauzeit konnte nun an die Verantwortlichen der Gemeinde und der Feuerwehr der symbolische Haus-Schlüssel übergeben werden. Diese Aufgabe übernahm Architekt und Feuerwehrhausplaner Reinhold Entholzner aus Kirchdorf, der den Türöffner an Bürgermeister Johann Wagmann überreichte.
Zuvor gab‘s aber noch einen herzlichen Dank von Seiten des Planungsteams, das sich bei der Gemeinde und der Feuerwehr für die unkomplizierte und faire Zusammenarbeit bedankte. Hierzu zählten neben Reinhold Entholzner auch die Planer Rainer Helleier (Heizung, Lüftung, Sanitär), Stefan Wilhelm für den Bereich Elektrotechnik, Gebhard Winterer für die Tragwerksplanung, Josef Birkl für den Sicherheitskorridor und Reinhard Bertlein für die Erstellung des Bodengutachtens.
Anschließend und sichtlich gerührt von dem bewegenden Moment konnte Bürgermeister Johann Wagmann, den Schlüssel an seinen Feuerwehr-Kommandant Thomas Buchner überreichen.
Eingangs der Veranstaltung hatte Feuerwehrvorsitzender Gerold Bauer jun. in der voll besetzten Fahrzeughalle viele Ehrengäste aus dem politischen und öffentlichen Leben der Gemeinde und des Landkreises Rottal-Inn willkommen geheißen. Darunter waren auch zahlreiche Abordnungen befreundeter Feuerwehren und "Blaulichtorganisationen" sowie politische Vertreter der umliegenden Gemeinden.
In ihren Ansprachen verdeutlichten die Grußwortredner die Wichtigkeit für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses. So erklärte Bürgermeister Wagmann, dass die Feuerwehr keine Freizeiteinrichtung für technikbegeisterte Menschen sei, sondern zur unverzichtbaren Infrastruktur der Bevölkerung gehöre.
Anschließend ließ er die Planungs- und Bauphase Revue passieren. Bereits im Jahr 2010 hatte die Feuerwehr einen Antrag für einen Neubau gestellt, nachdem das alte Gerätehaus aus allen Nähten platze. Im Oktober 2012 fanden Grundstücksverhandlungen mit Altbürgermeister Karl Schacherbauer statt. Im Juni 2014 erfolgt im Gemeinderat der einstimmige Beschluss, ein neues Feuerwehrhaus zu errichten.
Im September 2015 beauftragte man Architekt Reinhold Entholzner, einen Plan zu erstellen. "Er hatte zuvor bereits das Julbacher Feuerwehrhaus geplant, was bei den Verantwortlichen der Wehr bestens ankam und mit einigen Abweichungen und Anpassungen an die jeweilige Gegebenheit umgesetzt wurde", erklärte Wagmann.
Am 1. April 2016 erfolgt der Spatenstich und nach knapp 13-monatiger Bauzeit konnte am 23. April endlich der Umzug in das neue Gebäude stattfinden.
Großes Lob gab es vom Bürgermeister auch für das finanzielle Engagement der Eringer Bürger. Denn bei einer Haussammlung der Feuerwehrvorstandschaft kam die stattliche Summe von 23000 Euro zusammen. Mit ihr wurde ein Großteil der Inneneinrichtung finanziert. Zudem konnte sich die Gemeinde über einen 186000-Euro-Zuschuss aus den Mitteln des Freistaats freuen.
Als "Jubeltag für Ering" bezeichnete Landrat Michael Fahmüller die Einweihung und freute sich, dass dieser Zweckbau entstanden ist. In seinen Grußworten ging er auch auf die vielen Ehrenamtlichen ein, die ihre Freizeit opfern, um für andere da zu sein. "Ihr habt nicht für euch selbst das Haus gebaut, sondern für die Bevölkerung", so Fahmüller.
Bereits zuvor bezeichnete Kreisbrandrat René Lippeck das Haus als "Leuchtturm und Anlaufpunkt der Gemeindebürger", wenn sie in Not sind, aus dem mit Sicherheit schnellstmöglich Hilfe für den Nächsten kommt, wenn die Eringer Wehr gerufen wird.
"Für unsere Feuerwehr ist ein Traum in Erfüllung gegangen, da nun unser altes Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1948 durch diesen Neubau ersetzt wird", erklärte Kommandant Thomas Buchner. Durch den zukunftsweisenden Bau könne man auch die stetig wachsenden Mehraufgaben bei der Feuerwehr besser bewältigen.
"Mit den drei Stellplätzen ist die Feuerwehr Ering für die Zukunft bestens vorbereitet", bestätigte Buchner, der hier an die künftige Autobahn A94 erinnerte. Bereits jetzt fallen die sechs Autobahnkilometer bei Malching in den Schutzbereich der Eringer Feuerwehr. Buchner dankte den Bürgern für die Unterstützung bei der Haussammlung und den politischen Mandatsträgern der Gemeinde sowie der Verwaltung und der Kreisbrandinspektion für die Arbeit, um ein Gebäude dieser Größenordnung zu realisieren.
Ein besonderes Lob ging an die Mannschaft: "Ohne euren Arbeitseinsatz und den vielen Ideen wäre das Feuerwehrhaus in dieser Form nicht möglich gewesen."
Musikalisch wurde die Einweihungsfeier von der 30 Mann starken Mininger Trachtenmusikkappelle umrahmt, die unter der Leitung von Martin Nowohradsky stand. Mit dem "47er Regimentsmarsch" endete der offizielle Teil. Zuvor wurden bereits nach der Segnung und dem Schlussgebet von allen Anwesenden die drei Strophen der Bayernhymne gesungen.
Im Anschuss konnten die Gäste das neue Feuerwehrhaus genauer in Augenschein nehmen. Unter ihnen waren auch Ruhestandspfarrer Georg Ebertseder, die beiden Altbürgermeister Karl Schacherbauer und Josef Neun, Kreisbrandinspektor und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Rottal-Inn Helmut Niederhauser sowie Ehrenkommandant Erich Berndorfer und die Ehrenvorstände Otto Wagmann und Franz Winkler."

Quelle: www.pnp.de
Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Walter Geiring

 
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